tempedy®

Sowohl für therapeutische Hypothermie, als auch für Hyperthermie gibt es heute zahlreiche Anwendungsgebiete und Indikationen, meist jedoch mit komplizierten, aufwendigen oder sehr invasiven Methoden. Ziel ist es, diese vielversprechenden Therapiekonzepte umsetzbarer zu machen.

Erstmals ist mit tempedy® ein individualisiertes und integriertes Volumen- und Temperaturmanagement möglich!

tempedy® erlaubt aufgrund der einfachen Handhabung einen flächendeckenden Einsatz, sodass ein individualisiertes Temperatur- und Volumenmanagement nicht länger nur Intensivstationen allein vorbehalten ist.

Jede Notaufnahme, jeder Schockraum, jede Stroke-Unit und jede Normalstation kann tempedy® einsetzen. tempedy® ist mobil und kann daher auch außerhalb einer Klinik eingesetzt werden, wie beispielsweise bei Intensivtransporten auf dem Land- oder Luftweg.

tempedy® bietet:

—> Temperaturmanagement z.B. für

Hypothermie

Normothermie

Hyperthermie

—> Flüssigkeitsmanagement

—> differenzierte Intervalloptionen

—> Feedback-Kontrolle

—> hirndruckorientierte Einstelloption

—> minimalinvasive Behandlungsunterstützung

—> Kodierung als Prozedur (G-DRG, OPS 8-607)

—> einfache Handhabung

—> Mobilität

 

Funktionsweise von tempedy®

—> Verabreichung von temperierten Infusionslösungen im Bereich von 4°C bis 42°C.

—> effiziente Beeinflussung -sowohl Erwärmung, als auch Kühlung- der Körperkerntemperatur des Patienten möglich.

 

Funktionsarten von tempedy®

—> patient-controlled

Bei diesem Betriebsmodus wird die Körpertemperatur des Patienten im Rahmen der vorab ärztlich eingestellten Grenzen durch Infusion temperierter Infusionslösungen beeinflusst. Für die kontinuierliche Körpertemperaturmessung stehen insgesamt drei Temperatureingänge zur Verfügung, wobei einer das Signal der PICCO ® -Technology auslesen kann.

Dies eignet sich zum Beispiel sowohl unterstützend für temperaturtherapeutische Ansätze wie der therapeutischen Hypothermie oder auch zur Aufrechterhaltung der Normothermie bei Intensivpatienten, als auch perioperativ.

—> fluid-controlled

Mit dem Fluid-controlled- Betriebsmodus ist es möglich die Temperatur der Infusionslösung zu bestimmen und mit konstanter Temperatur zu infundieren.
Anwendung kann dies beispielsweise perioperativ oder auch in akutmedizinischen Interventionen, wie bei der Erstversorgung Schwerstverletzter, finden.

—> ICP-controlled

tempedy® kann das Signal von Hirndrucksonden auslesen und anzeigen. Es wird jedoch nicht nur der aktuelle Hirndruck angezeigt, sondern darüber hinaus auch die Änderungsrate. Somit ermöglicht tempedy® frühzeitig ein Erkennen von ungewollten Änderungen und hohen Änderungsraten. Basierend auf diesen Auswertungen ist es möglich durch tempedy® gesteuerte Änderungen der Körpertemperatur (Patient-controlled) in Abhängigkeit des Hirndrucks individuell darzustellen und zu beeinflussen. Dies eignet sich besonders bei der Wiedererwärmung nach therapeutischer Hypothermie, wo es gilt den „overshoot“ zu verhindern und den Therapieerfolg nicht zu gefährden.

—> differenzierte Intervalloptionen

tempedy® ermöglicht die Programmierung von einzelnen Behandlungsphasen, deren Dauer vom Bediener gewählt werden können. Dies ermöglicht eine individuelle, hochdifferenzierte Behandlung über einen längeren Zeitraum ohne dass eine laufende Einstellungsänderung notwendig wird.

Verfügbarkeit

Voraussichtlich ab Mitte 2013 steht Ihnen und Ihren Patienten tempedy® zum individualisierten Temperatur- und Volumenmanagement zur Verfügung!