Volumen Management

Volumenmanagement ist stets ein wichtiger und differenzierter Aspekt in der medizinischen Therapie. So kann das Bestehen von Erkrankungen wie beispielsweise Herzinsuffizienz die Volumenkapazität stark begrenzen. Es kann jedoch auch erforderlich sein in kurzer Zeit große Mengen an Volumen zu applizieren und dies bevorzugt in einer bestimmten Temperatur, um ungewollte Temperatureffekte durch die Infusion zu vermeiden.

“Early goal-directed therapy provides significant benefits with respect to outcome in patients with severe sepsis and septic shock.”

[Rivers E, Nguyen B, Havstad S, Ressler J, Muzzin A, Knoblich B, Peterson E, Tomlanovich M; Early Goal-Directed Therapy Collaborative Group; Early goal-directed therapy in the treatment of severe sepsis and septic shock; N Engl J Med. 2001 Nov 8;345(19):1368-77]

 

Mit tempedy® können auch komplizierte Abfolgen der erwünschten Zufuhr über ein längeres Zeitintervall genau festgelegt und geplant werden.

Darüber hinaus ermöglicht tempedy® durch die differenzierten Intervalloptionen - die „Phasen“ – auch die Abfolge von komplexen Volumenprotokollen. Aus der Behandlung von Verbrennungspatienten sind zum Beispiel derartige Phasen im Volumenmanagement bekannt wie folgender Darstellung zeigt (Brooke Formel nach der modifizierten Parkland-Baxter-Formel):

 

Flüssigkeitsersatz für die ersten 24 Stunden:

2 bis 4 ml Ringerlaktat x % VKOF x kg KG

(VKOF = verbrannte Körperoberfläche)

, davon 0,5 ml x kg KG x % VKOF in der erstenStunde nach dem Verbrennungstrauma und

, davon die Hälfte in den ersten 8 Stunden.

(modifiziert nach Dr. M. Aerni, Leitender Arzt Handchirurgie, Spital Münsterlingen).